05.11.2018

Privatzimmervermieter: Klare Absage von Mario Gerber für Anhebung der Bettengrenze

Die Grenze von zehn Betten ist mit den privaten Vermietern akkordiert und hat für die Vermieter alle Vorteile. Im Bereich zusätzliche Dienstleistungen ist Gerber gesprächsbereit.
Mario Gerber
Mario Gerber

"Zehn Betten, das geht sich bei privaten Vermietern gut aus. Alles darüber fällt ganz klar in den gewerbliche Bereich", hält Mario Gerber, Obmann der Tiroler Hotellerie und stellvertretender Obmann des Fachverbandes in Wien zum Vorstoß von Gerald Hauser (FPÖ) fest. 

Am Stellenwert der Privatzimmervermieter ist für Gerber nicht zu rütteln. "Sie leisten einen großen und wichtigen Beitrag für den Tiroler Tourismus." Wird die Grenze von zehn Betten überschritten, fallen diese Betriebe aber ganz klar in den gewerblichen Bereich – mit allen Pflichten und natürlich auch Rechten. Wie zum Beispiel dem vollen Rundum-Service der Fachgruppe Hotellerie inkl. rechtlicher Unterstützung bei Stornierungen und, was laut Gerber für viele Vermieter von besonderem Interesse ist, "im gewerblichen Bereich gibt´s auch den Anspruch auf eine Pension."

Mario Gerber und die Obfrau der Tiroler Privatzimmervermieter, Theresia Rainer, sind in laufender Abstimmung. "Im Bereich der Dienstleistungen sollte auch bei weniger als zehn Betten etwas möglich sein", so Gerber, "da werde ich Theresia Rainer ein Angebot machen."

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