Meldung vom 24.05.2019

Auf den Spuren des kleinen Albert: Tirols Nachwuchsforscher der nächsten Generation gekürt

Die Ergebnisse des Wettbewerbs „Jugend forscht in der Technik“ können sich sehen lassen und reichen von einer E-Bike Ladestation über einen Subwoofer bis zur Traumstadt aus Lego.

Platz 1: VS Arzl

VS Arzl - Platz 1, Kategorie Volksschulen: Die Kleinsten zeigen uns, wie groß ihre Vision von einer Traumstadt der Zukunft ist.

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Experimentieren, entdecken, staunen - all das und viel Freude beim Forschen erleben die Schülerinnen und Schüler, die jährlich am Wettbewerb "Jugend forscht in der Technik" der Wirtschaftskammer Tirol und des Fördervereins Technik teilnehmen. Auch heuer wurde In den Tiroler Schulen in den letzten Wochen und Monaten wieder experimentiert, getüftelt und ausprobiert, was das Zeug hielt. Im Rahmen des Wettbewerbs haben die Schüler die Möglichkeit, ihr Wissen und Können in den Bereichen Technik, Informatik/Mathematik, Umwelttechnik/Energie und Chemie/Physik unter Beweis zu stellen. Mit wie viel Erfindergeist, Einfallsreichtum, Neugier und Begeisterung die jungen Forscher an ihren Projekten arbeiteten, konnte das interessierte Publikum bei der Abschlussveranstaltung am 23. Mai im Haus Marie Swarovski in Wattens erleben: Dort stellten die Schüler ihre Ergebnisse selbst vor und wurden für ihren Erfindergeist ausgezeichnet.
15 Gruppen – fünf aus der Kategorie Volksschule, fünf Schulklassen und fünf Kleingruppen - präsentierten ihre ausgeklügelten Projekte und Forschungsergebnisse der fünfköpfigen Jury sowie den interessierten Besuchern in Form eines Messebetriebes. Die breit gefächerten Themen und die erstaunliche Kreativität die dabei sichtbar wurden, faszinierte die Jury: „Die jungen Köpfe haben einen offenen Zugang zu neuen Technologien. Sie zeigen uns Erwachsenen nicht nur wie man Lösungen erarbeitet, sondern auch wie man sie präsentiert“, zeigte sich Wolfgang Sparer, Tiroler Wirtschaftskammer beeindruckt: „Wir brauchen uns um den Nachwuchs in der Technik keine Sorgen zu machen“, waren sich alle Jurymitglieder einig.

Bis zum Schluss war die Spannung groß, welche Gruppen sich in den drei Kategorien über die begehrten Auszeichnungen und Preise freuen dürfen. Als Gastgeber im Haus Marie Swarovski überreichte Wolf-Dietrich Plattner, Mitglied des Swarovski Führungsteams, die Prämien an die ersten Drei jeder Kategorie und gratulierte zu den beeindruckenden Projekten: „Wie er mit neuen Technologien Nutzen stiften kann, faszinierte auch Firmengründer Daniel Swarovski vor 124 Jahren. Neugierig sein bringt’s für die Zukunft. Mit eurem Forschergeist seid ihr alle Gewinner!“ 

Hier sind die Siegerprojekte:

Kategorie Volksschulen

Die 4b der Volksschule Arzl hat eine klare Vision, wie ihre Stadt der Zukunft aussieht: „Wir haben alles selbst gebaut“, strahlt Julius. Und sie haben an alles gedacht: Freizeitpark mit Badeteich, Einsatzzentrum für Rettung, Feuerwehr und Polizei mit tabletgesteuerter Technik, Gewächshaus mit Rasenmäher, Wohnhaus mit viel Grün, Lerncampus, Taxisystem, Hotel und Klinik für Tier und Mensch – alles solarbetrieben und nachhaltig. Die Traumstadt aus Lego brachte ihnen den 1. Platz und viel Lob von der Jury für ihr komplexes und zukunftsweisendes Projekt. Auf Platz zwei landeten ex aequo die VS August Thielmann mit ihrem Fahrzeugprojekt „Auf die Plätze fertig los“, mit dem sie verschiedene Bauweisen eines Keilriemenantriebs präsentierten, und die VS Reichenau mit „Roboter unterwegs“. Ebenfalls ex aequo ging Platz drei an die VS Brixlegg für ihr Farbprojekt rund um das Phänomen Chamäleon, das die Jury mit interessanten Details in Staunen versetzte, und an die VS Stanz Landeck für das Luftdruckprojekt „Stanzer Bergluft LLD“.

Kategorie Schulklassen:

Die Sieger aus dem letzten Jahr holten auch heuer den 1. Platz. Mit „ChargEE“ präsentierten die Schüler der PTS Schwaz die Weiterentwicklung ihres E-Bike Projekts aus dem Vorjahr: Eine ausgeklügelte Photovoltaik-Anlage zum Aufladen der Fahrrad-Akkus in zwei Varianten - die Ausführung in Holz als überdachten Fahrradständer mit eigebauter 100 Watt-Photovoltaikanlage und die Premiumvariante in Metall für zwei E-Bikes in der 350-Watt-Ausführung. Platz zwei ging an die PTS Brixlegg für ihre Versuchsreihe „Accplosiv“. Die Schüler entwickelten mögliche Lösungen zur erhöhten Sicherheit von Akkus in Elektrogeräten. Platz drei gab’s für die NMS Telfs Weissenbach und ihr Projekt „micro:bit“ - verschiedene Microchip-gesteuerte Transport- und Lastenfahrzeuge in Lego. Charmantes Detail: Alle Schüler trugen einen Microchip um den Hals, der ihren Herzschlag anzeigte.

Kategorie Kleingruppen:   

Der 3D printed Roboterarm, den Schüler der NMS Clemens Holzmeister präsentierten, überzeugte die Jury mit der klaren Produktentwicklung vom Prototypen bis zur Ausarbeitung im kleinsten Detail: Per 3D-Drucker entstanden alle Roboter-Bestandteile bis zu den winzigsten Verbindungsrädchen und für den Motor. Anschließend wurde alles verkabelt und steuerbar gemacht. Für dieses Paradeprojekt gab es Platz eins. Auf Platz zwei landete das Projekt des BG BRG Kufstein, ein zukunftsweisendes Modell einer solarbetriebenen Seilbahn aus Karton, die den Nahverkehr nachhaltig entlasten soll. Platz drei ging an die beiden Technik-Tüftler Fabian und Philipp der NMS Defreggental für ihren selbst gebauten Subwoofer-Lautsprecher im soliden Holzdesign mit LED Lichteffekten als Feature.

170 Schülerinnen und Schüler im Alter von 9 bis 15 Jahren aus ganz Tirol waren beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht in der Technik“ dabei und präsentierten insgesamt 15 spannende Projekte. Die schriftlichen Unterlagen - Forschungsfrage mit Erläuterung zum jeweiligen Projekt und Schlussfolgerung – prüfte die Jury bereits im Vorfeld, die Entscheidungen fielen aber erst nach der Präsentation am 23.05.2019. Für die Sieger der Kategorien Schulklassen und Volksschulen gab es eine Abenteuer-Tour, die Sieger in der Kategorie Kleingruppen freuten sich über 800 Euro. Für die jeweils 2. Plätze gab es 500 Euro, für die Drittplatzierten 300 Euro als Prämie. Außerdem gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde, Kinogutscheine und einen USB-Stick mit Video und eindrucksvollen Bildern von ihren Präsentationen.

Das Jury-Team 2019: Sophia Kofler, Swarovski; Robert Schimpf, InnCubator; Mark Schuchter, EPU Sprecher in der Tiroler Wirtschaftskammer; Andreas Weiss, MCI und Maximilian Ebner, Förderverein Technik.

Weitere Infos unter www.WKO.at/tirol/jufotech
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Bilder

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Platz 1: PTS Schwaz
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Platz 1: NMS Clemens Holzmeister
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VS August Thielmann
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Wirtschaftspolitik, Innovation und Strategie
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T 05 90 90 5-1264
E marlene.hopfgartner@wktirol.at

Tiroler Wirtschaftskammer
Sparte Industrie
Dr. Désirée Stofner
T 05 90 90 5-1231
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