100 Jahre Tiroler Seilbahnen: eine Erfolgsgeschichte zwischen Technik und Emotion Tirol feiert heuer ein Jahrhundert Seilbahngeschichte. Als Arbeitgeber, Innovationstreiber und Erschließer der Bergwelt ist die Branche seit den Anfängen Wegbereiter des Tourismus und sichert den Wohlstand vor allem in den Tälern Tirols. Am 5. Juli 1926 wurde die Tiroler Zugspitzbahn als erste Seilbahn Tirols feierlich eröffnet. Zwischen diesem Start und den heutigen High-Tech-Bahnen liegen technische Meilensteine und der Mut der Betreiber, ständig zu investieren. Freizeitqualität für Einheimische und Gäste Tirols Seilbahnen sind ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität und die Freizeitgestaltung. Reinhard Klier, Fachgruppenobmann der Seilbahnen: „Ohne Seilbahnen gäbe es keinen Wintertourismus in der jetzigen Form. Uns ist es aber genauso wichtig, ein leistbares und attraktives Angebot für die einheimische Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sind die Seilbahnunternehmen ein wesentlicher Arbeitgeber im Land und stellen nicht nur Saisons- sondern auch Ganzjahresarbeitsplätze zur Verfügung. Und nicht zuletzt ist die Branche auch in der Lehrlingsausbildung beispielhaft.“  Jubiläumsjahr mit Aktionen und Events Zum 100-Jahr-Jubiläum bieten teilnehmende Seilbahnunternehmen beim Kauf eines Tagestickets im definierten Zeitraum ein zweites kostenlos dazu an. Im druckfrischen Magazin zum Jubiläum sind die Zeiträume und Gutscheine dieser 1+1-Aktion für alle Anlagen enthalten. Die Tiroler Zugspitzbahn gibt eine eigene Festschrift heraus und hat an der Bergstation Großes vor. Franz Dengg, Geschäftsführer der Tiroler Zugspitzbahn: „Das Museum oben auf der Zugspitze wird großzügig umgebaut und erneuert. Dabei arbeiten wir mit dem renommierten Gletscherforscher Norbert Span zusammen. Die Eröffnung ist im heurigen Mai geplant und die Besucher können sich auf ein tolles Erlebnis freuen.“ Außerdem wird ein Theaterstück rund um Hermann Stern, den Initiator der Zugspitzbahn, aufgeführt. (Premiere am 5. Juli).   Tirols Seilbahnen sind in vielen Bereichen Weltspitze: 175 Seilbahn- und Schleppliftbetriebe mit 871 Anlagen gibt es in Tirol. Auf 3.440 Meter führt die Wildspitzbahn am Pitztaler Gletscher. Bis zu 4.570 Personen pro Stunde transportiert die neue Eiberg 8er-Sesselbahn in der SkiWelt Wilder Kaiser. 74 Prozent Neigung weist die Penkenbahn im Zillertal auf. Mit 4,7 Kilometern Länge ist die Eisgratbahn am Stubaier Gletscher die längste Dreiseilumlaufbahn der Alpen. Der Bruttoumsatz durch Seilbahnnutzer:innen liegt jährlich bei 6,3 Milliarden Euro. 7.500 Mitarbeiter:innen arbeiten in Voll- oder Teilzeit bei den Tiroler Seilbahnunternehmen. Davon sind 3.300 ganzjährig beschäftigt und 4.200 als Saisonkräfte im Winter. 7,4 Tage bleiben Gäste mit Seilbahnnutzung durchschnittlich in Tirol. Ohne Bergbahnnutzung reisen sie im Schnitt nach 5,7 Tagen wieder ab.   Positive Zwischenbilanz des Winters Mitte Jänner zieht die Tiroler Seilbahnwirtschaft eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Wintersaison. Der frühe Winterstart mit Naturschnee hat bei den Gästen die Lust am Skisport geweckt. Ersteintritte und Umsatz liegen über dem Vorjahr! Buchungslage und Stimmung in den Wintersportorten sind sehr gut. Die weitere Entwicklung bis Ostern schätzt die Fachgruppe der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer als stabil ein. Tatsächlich wird aber ab Mitte März viel von der weiteren Wetterentwicklung bzw. davon abhängen, ob bis dahin ausreichend Naturschnee kommt.