Vorsicht beim Goldverkauf: Tiroler Juweliere warnen vor unseriösen Ankäufern Das Landesgremium Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandel in der Wirtschaftskammer Tirol warnt: Derzeit mehren sich Fälle, in denen unseriöse Ankäufer mit überhöhten Preisversprechen und Druckmethoden versuchen, an Gold, Schmuck, Uhren und andere Wertgegenstände zu gelangen. Gerade wenn in Inseraten oder Flugblättern mit speziellen Ankauf-Aktionen für Edelmetalle, Schmuck, Uhren, Kunstgegenstände, Antiquitäten oder auch Pelzwaren an kurzfristig angemieteten Standorten geworben wird, ist besondere Vorsicht geboten. Denn meist stehen hinter solchen Lockofferten zweifelhafte Anbieter. Nicht selten arbeiten diese mit künstlichem Zeitdruck und fehlender Transparenz bei der Bewertung und am Ende erhalten Verkäuferinnen und Verkäufer oft deutlich weniger als versprochen. Im Gegensatz dazu orientieren sich seriöse Fachbetriebe am aktuellen Edelmetallkurs, erklären ihre Bewertung nachvollziehbar und arbeiten ohne Zeitdruck. „Wertgegenstände zu verkaufen ist eine Vertrauenssache, und genau dieses Vertrauen wird von manchen Anbietern missbraucht. Der Fachhandel steht für Offenheit und faire Bewertung – ohne Druck und ohne versteckte Abzüge. Unser Appell: Lassen Sie sich Zeit, holen Sie mehrere Angebote bei konzessionierten Betrieben ein und vertrauen Sie auf regionale Händlerinnen und Händler", betont Gabriel Winkler, Obmann des Landesgremiums Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandel in der WK Tirol.