Haustierpark in der WK-Bezirksstelle Schwaz zu Gast „Maus, Katze, Hund, Fisch & Co“ - der Haustierpark des Tiroler Zoofachhandels in Kooperation mit den Tiroler Tierdienstleister:innen zeigt einen verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren auf und bringt einen spannenden Einblick in die Berufswelten rund ums Tier. Mehr als 180 Schüler:innen waren bei der Schwaz-Premiere in der WK-Bezirksstelle mit großem Interesse und Freude dabei. In vielen Tiroler Haushalten gehören Haustiere ganz selbstverständlich mit zum Leben dazu. Die Tiroler:innen kümmern sich um rund 180.000 Katzen, 90.000 Hunde, cirka 47.000 Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster, 36.000 Vögel sowie mehr als 10.000 Reptilien. Dafür braucht es natürlich das richtige Know-how. Mit „Maus, Katze, Hund, Fisch & Co“ hat der Tiroler Zoofachhandel eine Initiative ins Leben gerufen, um bereits Kindern und Jugendlichen umfangreiches Wissen über die artgerechte Haltung und die sozialen Aspekte unserer Haustiere zu vermitteln. In Kooperation mit den Tiroler Tierdienstleister:innen werden den Schüler:innen die verschiedenen Berufswelten näher gebracht. Ganz ohne den Einsatz lebender Tiere ermöglicht es dieses Projekt, ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse unserer tierischen Begleiter zu entwickeln. Der Haustierpark: Ein interaktiver Lernort Herzstück des Projekts ist der Haustierpark, ein innovativer, interaktiver Lern- und Erlebnisraum aus Holz, der Kindern und Jugendlichen alles Wichtige über Haustiere in einer ansprechenden und lehrreichen Umgebung näherbringt. „Es ist unser Ziel, junge Menschen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren zu sensibilisieren. Der Haustierpark ist dafür die perfekte Umgebung und gibt Antworten auf viele wichtige Fragen - beispielsweise: Welches Tier passt überhaupt zu mir und was braucht es alles, damit es sich bei mir wohlfühlt?“, erklärt Hannes Pichler, Berufsgruppensprecher des Tiroler Zoofachhandels. Auch eine interaktive Station der Tiroler Tierbetreuer:innen ist Teil des Haustierparks. Die Schüler:innen erhalten dabei einen anschaulichen Einblick in die vielfältigen Berufsfelder rund um das Tier: Vom gewerblichen Tierpensionsbetreiber und Tiersitter über den Tiertrainer bis hin zum Tierernährungsberater oder Tiermasseur und Tierbewegungstrainer. Spielerisch und praxisnah werden den Kindern die Tätigkeitsbereiche vermittelt und gleichzeitig ein Bewusstsein für die Bedürfnisse und das Wohlergehen der Tiere geschaffen. „Wir Tiroler Tierdienstleister:innen freuen uns sehr,  dieses Projekt für Kinder mitgestalten zu können und damit den verantwortungsvollen Umgang und die Empathie für Haustiere zu fördern“, erklärt Bernadette Bodner-Pernlochner, Berufsgruppensprecherin der Tiroler Tierbetreuer:innen. Am 26. März 2026 erlebten mehr als 180 Schüler:innen der VS Johannes Messner, der VS Fügen, der VS Fügenberg, der VS Pillberg und der VS Uderns in der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Schwaz dieses einzigartige Projekt. Im Mittelpunkt stand dabei neben der Vorstellung von Ausbildungsberufen im Zoofachhandel und im verwandten Dienstleistungssektor vor allem der Umgang mit Haustieren, das Tierwohl und der Tierschutz. Für Tierschutz, gegen illegalen Tierhandel Letzterer hat bei den heimischen Zoofachhändlerinnen und -händlern ganz allgemein oberste Priorität. „Der Zoofachhandel ist ein streng reglementiertes Gewerbe und muss sich genauestens an das österreichische Tierschutzgesetz halten. Alle Mitgliedsbetriebe werden regelmäßig von den zuständigen Amtstierärzten kontrolliert. In Zusammenarbeit mit der Fachstelle für tiergerechte Tierhaltung und Tierschutz an der BOKU Wien werden zudem regelmäßig Fortbildungen zum/zur speziell tierschutzgeschulten Zoofachhändler/in organisiert. Damit ist der österreichische Zoofachhandel überzeugter Partner des Tierschutzes und somit der klare Gegenpol zu illegalem Tierhandel“, betont Hannes Pichler und ergänzt: „Die Expert:innen des Tiroler Zoofachhandels beraten gerne bei der Auswahl von besonderen Aufmerksamkeiten für die geliebten Mitbewohner. Und auch darüber hinaus stehen sie Tierbesitzer:innen und jenen, die es werden wollen, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.“