Be the Best 2026: Innovative HTL-Projekte prämiert Der Förderverein Technik Tirol zeichnete beim Finale des Be the Best-Wettbewerbes zum 17. Mal die besten Diplom- und Facharbeiten der Tiroler HTL aus – Platz 1 und 2 gingen an Teams der HTL Imst, Platz 3 an ein Team der HTL Anichstraße. 35 Teams nahmen heuer mit ihren Arbeiten am alljährlichen und beliebten Be the Best-Wettbewerb teil – ein absoluter Einreichrekord! Die besten acht hatten am 17. April die Gelegenheit, ihre Projekte einer Fachjury und einem großen Publikum zu präsentieren. Bei der Bewertung der Projekte waren unter anderem die Kriterien Kreativität, interdisziplinäre Zusammenhänge, technischer Inhalt, Umsetzung und Präsentation ausschlaggebend. „Die Qualität der Einreichung zum diesjährigen Wettbewerb war auf einem überaus hohen Niveau. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und besonders den Sieger-Teams“, betonten unisono Klaus Vogler von der Bildungsdirektion Tirol, Lukas Winiwarter von der Uni Innsbruck und Benjamin Massow vom MCI, die in diesem Jahr die Jury bildeten. Das sind die Gewinner-Projekte von Be the Best 2026: Platz 1: „Holzrennrad“ – Vincenz Sonderegger und Adrian Müller / HTL Imst, Abteilung Innenarchitektur und Möbelbau Im Fokus der Arbeit stand die Verbindung der natürlichen Elastizität von Holz mit der hohen Festigkeit und dem geringen Gewicht von Carbon. Durch ein neuartiges Fertigungskonzept, bei dem Holz gleichzeitig als formgebende Struktur und äußere Schutzschicht dient, soll der Einsatz von Carbon auf das notwendige Minimum reduziert werden. Ziel war die Entwicklung eines prototypischen Rennradrahmens inklusive CAD-Konstruktion, fertigungstechnischer Umsetzung ausgewählter Bauteile. Platz 2: „Holsense“ – Tobias Regensburger und Lukas Plattner / HTL Imst, Abteilung Innenarchitektur und Holztechnologie Ziel der Arbeit war es, ein physisches Lernobjekt zu entwickeln, das Sinne, Motorik und Kognition vernetzt. Grundlage hierfür bilden aktuelle Studien und lerntheoretische Ansätze. Das entstandene Objekt fördert die kindliche Entwicklung gezielt und spielerisch, indem es taktile Reize, feinmotorische  Anforderungen und kognitive Herausforderungen stetig variiert. Platz 3: „Deltra – Großraum-3D-Drucker“ – Nico Zehetner, Dominik Fiegl / HTL Anichstraße, Abteilung Elektronik und technische Informatik In dieser Arbeit wurde der Bau eines 3D-Druckers konzipiert und gefertigt. Dieser wird für den Praxisunterricht der Abteilung Biomedizin und Gesundheitstechnik eingesetzt, um die Forschung und den Bau von Exoskeletten und Sensorik am menschlichen Körper zu unterstützen. Die drei Gewinnerteams dürfen sich über eine Gemeinschaftsreise in eine europäische Hauptstadt freuen. Aber auch die anderen Teams gingen nicht leer aus – für sie gab es Goody-Bags, gefüllt mit Gadgets vom Förderverein Technik und einiger seiner Mitglieder, wie der Industriellenvereinigung Tirol, der TIWAG, der IKB und der Wirtschaftskammer Tirol. Weitere Infos und Bilder unter www.technik-tirol.at