Berufs-Festival 2026 bringt Jugendliche und Ausbildungsbetriebe zusammen Vom 21. bis 23. April öffnete die Wirtschaftskammer Tirol ihre Türen für über 1.200 Schüler:innen – 40 Ausbildungsbetriebe zeigten die Vielfalt der Fachberufslehre. Die Wirtschaftskammer Tirol wurde erneut zum Treffpunkt für Jugendliche und Ausbildungsbetriebe aus den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land. Beim diesjährigen Berufs-Festival präsentierten 40 Ausbildungsbetriebe ihre Lehrberufe und gaben praxisnahe Einblicke in ihren Berufsalltag. Mehr als 1.200 Schüler:innen der 7. Schulstufe nutzten die Gelegenheit, Berufe direkt auszuprobieren und mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Das Format wirkt dort, wo Berufsorientierung zählt: im direkten Erleben statt im Klassenzimmer. Werkstücke entstehen, Maschinen laufen, Gespräche passieren – das macht den Unterschied. „Gerade in der siebten Schulstufe ist es entscheidend, Einblicke in die vielfältige Berufswelt zu bekommen. Das Berufs-Festival ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, Berufe direkt auszuprobieren und mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen – eine ideale Orientierungshilfe für ihren weiteren Bildungsweg. So bringen wir Schule und Praxis sinnvoll zusammen“, betont Bildungslandesrätin Cornelia Hagele. Auch Wirtschaftslandesrat Mario Gerber unterstreicht die Bedeutung: „Das Berufs-Festival bietet eine wertvolle Plattform, um Jugendliche frühzeitig mit der regionalen Wirtschaft zu vernetzen. 40 Unternehmen haben hier die Chance, über 1.200 junge Menschen praxisnah für ihre Berufe zu begeistern und erste Kontakte zu knüpfen. Das ist ein wichtiger Schritt, um den Fachkräftenachwuchs in Tirol nachhaltig zu sichern.“ Für die Betriebe ist das Festival mehr als eine Präsentationsfläche. Es ist direkter Zugang zu potenziellen Fachkräften von morgen. „Es ist erfreulich zu sehen, wie viele ausgezeichnete Ausbildungsbetriebe es in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Land gibt. Gerade das Berufs-Festival zeigt eindrucksvoll die vielfältigen Möglichkeiten, die unseren Jugendlichen offenstehen“, betont Rebecca Kirchbaumer, Obfrau der WK-Bezirksstelle Innsbruck-Land. „Für die Unternehmen ist es eine ideale Plattform, um sich authentisch zu präsentieren, Einblicke in den Berufsalltag zu geben und direkt mit potenziellen Lehrlingen in Kontakt zu treten. So wird greifbar, wie spannend und abwechslungsreich eine Lehre heute sein kann“, sagt Dietmar Hernegger, Obmann der WK-Bezirksstelle Innsbruck-Stadt. Fachkräftekoordinator David Narr rückt den Stellenwert des Formats in einen größeren Zusammenhang: „Die Berufs-Festivals sind nicht nur eine Plattform für die Fachberufslehre, sondern auch ein Schaufenster für die exzellente und vielfältige Ausbildung der Tiroler Ausbildungsbetriebe.“ Auch die Sozialpartner sehen die Wirkung frühzeitiger Orientierung. AK Vizepräsident Klaus Rainer betont: „Jede Initiative, die hilft, jungen Menschen eine fundierte Ausbildung zu geben, ist zu begrüßen und wird von der AK Tirol unterstützt. Dazu zählt auch das Berufs-Festival, bei dem sich junge Menschen orientieren und für eine zukunftssichere Ausbildung entscheiden können. Entscheidend ist, dass wir den jungen Menschen Chancen ermöglichen und sie auch für den Lehrberuf begeistern, denn nur mit einer guten Ausbildung ist es möglich, sich eine sichere Existenz aufzubauen.“ Die Industrie setzt gezielt auf diese frühen Kontakte. „Die Berufs-Festivals leisten einen wichtigen Beitrag, um Jugendlichen die beruflichen Chancen in Tirol früh und anschaulich zu vermitteln. Gerade für die Industrie ist diese direkte Begegnung entscheidend, weil Interesse an technischen Berufen oft dort entsteht, wo junge Menschen erleben, wie modern, innovativ und international eine Lehre in der Tiroler Industrie heute ist. Wer früh Orientierung schafft und Talente für die Lehre begeistert, sichert damit langfristig qualifizierten Nachwuchs, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit für den Industriestandort Tirol“, erklärt Michael Mairhofer, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol. Das Berufs-Festival wird von der Wirtschaftskammer Tirol gemeinsam mit dem Land Tirol, der Arbeiterkammer Tirol, der Industriellenvereinigung Tirol und dem Arbeitsmarktservice Tirol umgesetzt. Die enge Zusammenarbeit zeigt Wirkung – für Betriebe, für Jugendliche und für den Standort Tirol insgesamt.