Meldung vom 16.10.2020

Handels-Obmann Unterberger: „Weihnachtsmärkte müssen heuer neu gedacht werden!“

Freiwillige Einschränkungen sollen helfen, unnötige Risiken zu vermeiden. Sparte Handel unterstützt Veranstalter bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten.

Dieter Unterberger

Obmann der Sparte Handel

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Mit der Verordnung des Gesundheitsministeriums ist es nun offiziell: Weihnachts- und Christkindlmärkte dürfen unter Einhaltung bestimmter Auflagen stattfinden. Das wird vom Obmann des Tiroler Handels, Dieter Unterberger, ausdrücklich begrüßt: „Diese Märkte gehören zum Advent in Tirol einfach dazu. Und durch ihre Beliebtheit bei Einheimischen wie Gästen sind sie auch ein wirtschaftlicher Faktor, auf den wir nicht verzichten können und wollen.“

Unabhängig davon ruft Unterberger dazu auf, die Weihnachtsmärkte heuer nicht in gewohnter Art und Weise, sondern in reduzierter Form durchzuführen, wie es beispielsweise in Innsbruck bereits angedacht wird: „In Anbetracht der kritischen Corona-Situation sollten wir keine unnötigen Risiken eingehen. Es ist sicherlich nicht immer einfach, sich einzuschränken. Aber wenn wir zurück zur Normalität wollen, müssen wir zwischenzeitlich in manchen Bereichen in kleiner Dimensionen denken.“ Konkret empfiehlt er den Veranstaltern beispielsweise auf den Ausschank von Alkohol zu verzichten und größere Abstände zwischen den Marktständen einzuplanen. „Ziel sollte es sein, den Besuchern eine besinnliche Vorweihnachtsatmosphäre zu bieten. Das ist allemal besser, als mit Jubel und Trubel die Absage und Schließung von Märkten zu riskieren“, so Unterberger, der ergänzt: „Es ist klar, dass kleinere Märkte unter Umständen weniger Umsatz bedeuten. Dem sollte durch geringere Veranstaltungskosten aufgrund der Redimensionierung sowie geringere Stand-Mietkosten Rechnung getragen werden. Dadurch verringert sich im Fall einer plötzlichen Absage auch das Ausfallsrisiko für den Veranstalter.“

Mit der Verordnung wurde auch festgemacht, dass für die Durchführung eines Weihnachtsmarkts ein COVID-19-Präventionskonzept vorgelegt werden muss. In diesem Zusammenhang sagt Unterberger den Veranstaltern Unterstützung zu. „Die Sparte Handel in der Tiroler Wirtschaftskammer ist gemeinsam mit Experten dabei ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, das auf einzelne Märkte adaptiert und angewendet werden kann. Dieses Konzept wird demnächst finalisiert und den Tiroler Marktbetreibern zur Verfügung gestellt“, so der Spartenobmann abschließend.              

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