Meldung vom 11.09.2020

Home-Office, Co-Working und Co – die Arbeitswelt im Wandel

Willkommen im Zeitalter von „New Work“. Was seit ein paar Jahren als Megatrend prophezeit wird, erhielt durch die Corona-Krise einen neuen Schub. Es um neue Arbeitsweisen in der heutigen Gesellschaft.

Klaus Lackner

Obmann Bezirksstelle Kitzbühel

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#KITZBÜHEL Was vorher nur wenige Arbeitgeber ermöglichten, ging während des Shut-Downs plötzlich innerhalb weniger Tage. So wurde das Homeoffice in Zeiten von Abstand halten und Kontakte vermeiden zu einer wichtigen Lösung für die Unternehmen. Neben Homeoffice gibt es auch noch andere neue Arbeitsweisen. Vielerorts, auch bei uns im Bezirk, entstehen neue Co-Working-Büros, wo man nach Bedarf einen Arbeitsplatz bekommt und mit anderen Menschen zusammentrifft. Auch die Zusammenarbeit im Büro verändert sich. „Shared Desk“ bedeutet übersetzt „geteilte Tische“. Mitarbeiter kommen nur noch nach Bedarf ins Büro und arbeiten sonst von zu Hause aus oder sind beruflich unterwegs. Sollte man dann doch mal einen Arbeitsplatz benötigen, stehen im Unternehmen Büros zur Verfügung, die von mehreren Mitarbeitern genutzt werden. So fremd der Begriff auch klingen mag, es gibt bereits einige Unternehmen im Tiroler Unterland die dieses Konzept anwenden. So können Büroflächen gespart und den Mitarbeitern die gewünschte Flexibilität ermöglicht werden. Positive Auswirkungen hat der „New Work“-Trend natürlich auch auf Eltern, da so Familie und Beruf besser unter einen Hut gebracht werden können.

Ein wichtiger Begleiter von „New Work“ ist die Digitalisierung. Um effizient außerhalb des Büros arbeiten zu können, ist eine schnelle Internetverbindung und eine gute IT-Infrastruktur sehr wichtig. Der Breitbandausbau schreitet voran im Bezirk und 5G hält auch bereits Einzug – das sind gute Voraussetzungen. Nun liegt es an den Firmen den digitalen Schwung aus der Corona-Krise mitzunehmen und ihr Unternehmen digital fit zu machen. Da auch Bund und Land daran interessiert sind, möglichst moderne und digitale Betriebe in Österreich zu haben, gibt es mehrere Förderprogramme in Bezug auf Home-Office und Digitalisierung.

Bei der Homeoffice-Förderung Tirol erhalten KMUs eine Unterstützung von bis zu 2.500 Euro für das Einrichten von Homeoffice-Arbeitsplätzen. Die Antragstellung ist noch bis Ende des Jahres möglich. Die Herstellung eines betrieblichen Breitbandanschlusses für eine schnelle und sicher Internetanbindung wird im Zuge der Breitbandoffensive Tirol mit bis zu 50 Prozent gefördert. Zusätzlich werden Privathaushalte mit dem Glasfaseranschluss-Scheck mit bis zu 1.000 Euro unterstützt. Anträge müssen jeweils bis zum Ende des Jahres eingereicht werden. Für größere Digitalisierungsvorhaben gibt es die Tiroler Digitalisierungsförderung. Hier bekommt man bei einer Mindestinvestition von 60.000 Euro einen Zuschuss von bis zu 20 Prozent.

Zuletzt ist noch die Investitionsprämie zu erwähnen. Im Zuge der Konjunkturoffensive des Bundes werden Investitionen in Digitalisierungsvorhaben mit 14 Prozent Zuschuss gefördert. Die Antragstellung ist sehr unbürokratisch und noch bis Ende Februar 2021 möglich.

Gerade die WK Bezirksstelle  Kitzbühel hat durch die Idee der Installierung des Innovationsnetzwerkes einen Meilenstein gesetzt, wodurch nun viele Impulse in die Betriebe hinausgehen. Nützen sie diese Gelegenheit und kontaktieren sie bei Fragen bezüglich der Themen Digitalisierung und Innovation den Innovationsmanager Andreas Holaus unter holaus@regio-tech.at

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Bezirksstelle Kitzbühel
Dr. Balthasar Exenberger
T 05 90 90 5-3216
E balthasar.exenberger@wktirol.at

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