Meldung vom 07.02.2020

Tiroler Lebensmittelhandel gegen Pfand für Einweg-Kunststoff-Flaschen

Branchensprecher Mair: "Es gibt wesentlich sinnvollere Alternativen, um die Recyclingqouten weiter anzuheben!"

Stefan Mair

Stefan Mair, Obmann des Tiroler Lebensmittelhandels

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Eine klare Absage erteilt der Tiroler Lebensmittelhandel politischen Plänen zur Einführung eines Pfandes auf Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff. "Für uns Händlerinnen und Händler steht außer Frage, dass wir unseren Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation leisten wollen. Aber wir sind nicht bereit, Maßnahmen zu unterstützen, bei denen das Verhältnis von Aufwand und Nutzen nicht stimmt. Das ist beim geplanten Einwegpfand aber der Fall, weil er großen zusätzlichen bürokratischen, finanziellen und personellen Mehraufwand mit sich bringen würde", meint dazu Stefan Mair, Obmann des Tiroler Lebensmittelhandels.

Der Branchensprecher verweist darauf, dass gerade Tirol ein Vorzeige-Bundesland ist, wenn es um Mülltrennung und Recyclingquoten geht. "Vor diesem Hintergrund gibt es laut einer aktuellen Studie sinnvolle Alternativen zum Einwegpfand. Dazu zählt der weitere Ausbau des Sammelsystems und die Möglichkeit, zusätzlich Kunststoff-Flaschen aus dem Restmüll auszusortieren und einer Wiederverwertung zuzuführen", so Mair, der abschließend ergänzt: "Deshalb sprechen wir uns klar gegen die Einführung eines Pfandes auf Einweg-Kunststoff-Flaschen aus. Diese Position wird Nationalrat Peter Wurm, der Ausschussmitglied im Landesgremium des Tiroler Lebensmittelhandels ist, auch im Parlament klar und deutlich kommunizeren."
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