Gute Aussichten für Fachkräfte nach Kathrein-Schließung.
Der langjährige Direktor der Tiroler Wirtschaftskammer, Werner Plunger, ist verstorben.
"Als ich Ende 2004 die Präsidentschaft in der Tiroler Wirtschaftskammer übernommen habe, war es mir ein Anliegen, auf die Erfahrung von Direktor Plunger zählen zu können", erklärt WK-Präsident Jürgen Bodenseer, "bis 2007 habe ich mit ihm eng zusammengearbeitet und die entscheidenden Weichen für die Modernisierung der Wirtschaftskammer gestellt." Werner Plunger war ein Gestalter und hat den Reformweg der Tiroler Wirtschaftskammer und den Ausbau der regionalen Service- bzw. Bezirksstellen vorangetrieben.
Reparieren statt wegwerfen: Die Tiroler Schuhmacher wollen Bewusstseinsbildung für das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Branche betreiben. Ziel: Eine Reduktion des Mülls und die Entlastung der Umwelt.
„Die Reparatur von Schuhwerk nimmt europaweit ab. Von Österreich, über Deutschland und Frankreich – überall finden immer weniger Leute die Möglichkeit, ihre Schuhe fachgerecht reparieren zu können“, so Adolf Staudinger, Berufsgruppensprecher der Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher und Innungsmeisterstellvertreter. Das hat natürlich Auswirkungen: in Österreich wurden laut des „World Footwear 2017 Yearbook“ um die 56 Millionen Paar Schuhe konsumiert, viele davon landen im Müll - und das unnötigerweise. „Es werden relativ viele Schuhe produziert und später weggeworfen, obwohl man sie reparieren könnte. Da sind die Leute oft enttäuscht, denn es gibt schon einige, die sich nicht sofort von ihren Schuhen trennen wollen, aber leider nur allzu oft im Regen stehen gelassen werden“, führt Staudinger aus.
Damit die Zukunft für Tirol gelingt, braucht es einen Digitalisierungs-Sprecher im Tiroler Landtag.
Gemeinsam mit Bezirksobmann Christoph Walser stattete Finanzminister Hartwig Löger dem Familienbetrieb MPreis in Völs einen Besuch ab.
Beim Tiroler Traditionsunternehmen MPreis stehen bereits die Urenkel des Gründerpaares Johann und Therese an der Spitze. Die vierte Generation, Peter Paul und Sebastian Mölk, gewährte Finanzminister Hartwig Löger und Bezirksobmann Christoph Walser kürzlich Einblicke in die Therese Mölk Bäckerei. Bei einer gemeinsamen Gesprächsrunde im Anschluss erfolgte ein ausführlicher Austausch über aktuelle wirtschaftliche Themen.
57 Prozent der Unternehmen sehen in der Digitalisierung eine Chance - ein Plus von 8 Prozent. Unterstützung braucht man auch bei Datenschutz oder IT-Sicherheit. Hilfe kommt von der Wirtschaftskammer.
"Unsere Klein- und Mittelbetriebe sehen in der Digitalisierung laut unserer aktuellen Umfrage eine deutliche Chance", bringt Michael Unterweger, Obmann der gewerblichen Dienstleister in der Tiroler Wirtschaftskammer und Initiator des Digitalisierungsbarometers, das wichtigste Ergebnis des aktuellen Barometers auf den Punkt. "57 Prozent sehen eine Chance für sich und ihr Unternehmen. Das ist ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr."
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