Meldung vom 25.07.2020

Walser: ÖGB-Populismus ist überflüssig


WK-Präsident Christoph Walser verwehrt sich gegen die Frontalangriffe des ÖGB nach dem Swarovski-Gipfel und verweist auf die 60 Millionen Euro, die das Unternehmen für den eigenen Sozialplan in die Hand nimmt.

Nach dem Gipfeltreffen der Swarovski-Führung mit dem Land Tirol und den Sozialpartnern übt sich der ÖGB in Populismus und wirft dem Traditionsunternehmen vor, Entscheidungen „aus der Hüfte“ zu treffen. Dagegen verwehrt sich WK-Präsident Christoph Walser: „Einem seit Jahrzehnten erfolgreichen Tiroler Leitbetrieb Dilettantismus vorzuwerfen, steht dem ÖGB nicht zu. Ich habe nach dem Gipfelgespräch sehr wohl den Eindruck, dass sich Swarovski ganz genau überlegt, wie der Standort Wattens für die Zukunft zu sichern ist und welche Schritte dafür nötig sind“, erklärt Walser und ergänzt: „Offenbar fehlt Philip Wohlgemuth jedes betriebswirtschaftliche Verständnis, um das Ausmaß der schwierigen wirtschaftlichen Situation zu erfassen. Die unqualifizierte Kritik ist völlig überflüssig und wenig hilfreich dabei, die aktuelle Krisenlage bestmöglich für alle Beteiligten zu bewältigen."

Der ÖGB wirft Swarovski auch mangelndes Verantwortungsbewusstsein vor – lässt aber völlig unter den Tisch fallen, dass der Konzern aus eigenem Antrieb 60 Millionen Euro in die Hand nimmt, um einen umfassenden Sozialplan zu schnüren. „Seitens des ÖGB in diesem Zusammenhang das Wort 'Profitgier' in den Mund zu nehmen, verdreht die Tatsachen und ist reine Realitätsverweigerung“, erklärt der WK-Präsident. In dieselbe Kategorie fallen die pauschal geäußerten Zweifel an der Abrechnung der Kurzarbeit. Das Unternehmen steht jeder Überprüfung seitens der Behörden offen gegenüber. „Den Schmutzkübel ohne einen Funken an Belegen im Vorfeld der Überprüfungen über das Traditionsunternehmen auszugießen, ist letztklassig“, so Walser.

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