18.02.2026    3 Bilder

„Willkommen im Darknet“ – Informationsabend zu Cybercrime und Ransomware

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v.l. Christian Jais (Branchensprecher der Banken der Bezirksstelle Imst), Oliver Hietz (Agentur Cyberschutz) und Josef Huber (Bezirksobmann der Bezirksstelle Imst)

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Cyberangriffe zählen derzeit zu den größten digitalen Bedrohungen für die Wirtschaft. Unternehmen jeder Größe – vom internationalen Konzern bis zum regionalen KMU – geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Besonders sensibel sind dabei personenbezogene Daten und geschäftskritische Informationen. Im Zuge von Angriffen werden IT-Systeme verschlüsselt, Daten gestohlen und anschließend Lösegeldforderungen gestellt oder Inhalte im Darknet veröffentlicht. Die wirtschaftlichen Folgen können gravierend und im schlimmsten Fall existenzbedrohend sein.

Vor diesem Hintergrund luden die Raiffeisenbanken im Bezirk Imst gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Imst am 19. Februar 2026 zu einer Informationsveranstaltung in den Veranstaltungssaal der WK-Bezirksstelle Imst. In seinen Begrüßungsworten betonte der Bezirkssprecher der Raiffeisenbanken im Bezirk Imst, Christian Jais: „Fast täglich werden Menschen und Unternehmen Opfer von Datenklau und Cyberangriffen. Mit dieser Veranstaltung möchten wir unsere Kundinnen und Kunden nicht nur sensibilisieren, sondern auch wachrütteln und aufzeigen, mit welch perfiden Methoden Täter im Internet vorgehen.“

Dass das Thema den Nerv der Zeit traf, zeigte die große Aufmerksamkeit des Publikums. Mit den eindringlichen Worten „Folgen Sie mir ins Darknet – Ihre Daten sind möglicherweise längst dort“ eröffnete Oliver Hietz, Gründer und Eigentümer der Agentur Cyberschutz, seinen rund 90-minütigen Vortrag. Die zahlreichen Besucher:innen folgten seinen Ausführungen gebannt – nicht wenige reagierten sichtlich betroffen angesichts der realen Gefahr einer missbräuchlichen Verwendung persönlicher Daten im Netz.

Die Dringlichkeit des Themas unterstrich auch Josef Huber, Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Imst: „Allein im Vorjahr verzeichnete das Bundeskriminalamt rund 8.600 Fälle von Phishing – mit klar steigender Tendenz. Dieses Thema dürfen wir nicht ignorieren. Vor Cyberangriffen können wir Unternehmen zwar nicht vollständig schützen, aber durch gezielte Information und Aufklärung einen wichtigen Beitrag zur Prävention leisten.“

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Konzepte gegen Cybercrime
6 500 x 4 333 © Allaweil
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Kontakt

Tilg Nico
Tiroler Wirtschaftskammer
Bezirksstelle Imst
Mag. Nico Tilg
T 05 90 90 5-3117
E nico.tilg@wktirol.at