29.05.2026    2 Bilder

Rekordnahe Wintersaison stärkt den Wirtschaftsstandort Landeck

Die Wintersaison 2025/26 im Bezirk Landeck schließt mit 6,1 Millionen Nächtigungen (+2,5 %) und über 1,24 Millionen Ankünften (+3,2 %) ab – erneut stärkstes Ergebnis tirolweit.
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„Der Erfolg unseres Tourismus ist kein Selbstläufer. Hinter diesen Zahlen stehen engagierte Unternehmerfamilien, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und enorme Investitionen in Qualität und Weiterentwicklung", würdigt Michael Gitterle, Bezirksobmann der WK Landeck.

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Rund 6,1 Millionen Nächtigungen, über 1,24 Millionen Gäste, und erneut Platz eins unter allen Tiroler Bezirken: Die Wintersaison 2025/26 hat im Bezirk Landeck ein starkes Ergebnis gebracht. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Landesstatistik. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von 150.000 Nächtigungen.

„Diese Zahlen zeigen deutlich, wie eng die wirtschaftliche Entwicklung unseres Bezirks mit einem starken Tourismus verbunden ist. Der Tourismus schafft nicht nur direkte Arbeitsplätze in Hotels, Gastronomie oder Seilbahnen, sondern sichert Einkommen und Wertschöpfung in zahlreichen weiteren Bereichen – vom Gewerbe und Handwerk über den Handel bis hin zu regionalen Dienstleistern und Produzenten", betont Michael Gitterle, Obmann der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Landeck.

Ischgl, St. Anton und Co bestätigen internationale Strahlkraft

Die stärksten Tourismusgemeinden lieferten erneut ab: Ischgl verzeichnete rund 1,4 Millionen Nächtigungen, St. Anton am Arlberg knapp eine Million. Serfaus, Fiss, Kappl, Galtür, Nauders, Ladis, Pettneu und das Kaunertal erzielten stabile beziehungsweise steigende Ergebnisse. Für Gitterle ist das kein Zufall: „Unsere Betriebe investieren seit Jahren konsequent in Qualität, moderne Infrastruktur und ein hochwertiges Gästeerlebnis. Gäste erwarten heute weit mehr als ein schönes Skigebiet – Professionalität, Servicequalität, Kulinarik und Erlebnisangebote. Dass unsere Region hier erfolgreich besteht, ist das Ergebnis harter Arbeit vieler Unternehmer:innen."

Starke Zuwächse aus Übersee und neuen europäischen Märkten

Deutschland bleibt mit knapp 2,7 Millionen Nächtigungen der wichtigste Herkunftsmarkt, gefolgt von den Niederlanden mit über 1,2 Millionen. Besonders dynamisch entwickelten sich Polen (+21,1 %), Schweden (+18,2 %), die USA (+28,8 %) und Kanada (+38,1 %). Auch der Inlandsmarkt legte zu: österreichische Gäste verzeichneten ein Nächtigungsplus von 4,0 %. „Die breite Streuung unserer Herkunftsmärkte macht den Tourismusstandort widerstandsfähig. Die Zuwächse aus Übersee bestätigen, dass die Qualität unseres Angebots weltweit wahrgenommen wird", so Gitterle.

Sommerpotenzial und verlässliche Rahmenbedingungen

Mit dem seit 1. Mai laufenden Tourismussommer richtet sich der Blick nach vorne. Der Bezirk Landeck habe sich zunehmend zur Ganzjahresdestination entwickelt – Wandern, Biken, Familienangebote, Kulinarik und Wellness gewinnen stetig an Bedeutung. „Gerade im Sommertourismus liegt noch enormes Potenzial. Der positive Schwung aus dem Winter gibt uns zusätzlichen Rückenwind", sagt Anna Kurz, Obfrau der Fachgruppe Gastronomie in der WK Tirol. Sie verweist auch auf die gesellschaftliche Dimension: „Der Tourismus sichert Beschäftigungsmöglichkeiten für tausende Menschen und trägt wesentlich dazu bei, junge Menschen in der Region halten zu können." Damit das so bleibt, brauche es verlässliche Rahmenbedingungen – bei Infrastruktur, Mobilität, Energiepreisen, Bürokratieabbau und Fachkräftesicherung.

„Der Erfolg unseres Tourismus ist kein Selbstläufer. Hinter diesen Zahlen stehen engagierte Unternehmerfamilien, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und enorme Investitionen in Qualität und Weiterentwicklung. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank und Anerkennung. Wenn wir diesen Weg konsequent weitergehen, wird der Bezirk Landeck auch künftig eine der führenden Tourismusregionen im Alpenraum bleiben“, so Michael Gitterle abschließend. 

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Ladner Otmar
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